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Arbeitszeitkonferenz OWL: So wollen wir arbeiten!

In der Einladung zur Veranstaltung heißt es:

 Michael und Sabine sind junge Eltern. Der kleine Louis ist jetzt 2 Jahre alt und Sabine, die bis jetzt Elternzeit hatte, will nun wieder einsteigen. Sie hat eine 25- Stunden-Woche vereinbart, verteilt auf 5 Tage, mit Gleitzeit, Kernarbeitszeit ist von 09:00-15:00 Uhr. Als Disponentin in einem Maschinenbaubetrieb ist Sabine somit extrem flexibel.

Michael arbeitet Vollzeit als Programmierer. Er möchte zukünftig einen Home­ Office-Tag in der Woche machen und ist darüber mit seinem Arbeitgeber im Gespräch. Doch Michael schiebt schon seit über einem Jahr fast 80 Stunden vor sich her. Eigentlich ist bei 60 Ende, aber da guckt keiner so genau hin.

 In beiden Betrieben gibt es Betriebsräte. Sabine und Michael wissen, dass Betriebsrat und Arbeitgeber im Gespräch sind, weil immer mehr Kolleginnen und Kollegen ihre Arbeitszeit eigenverantwortlich gestalten möchten. Der Betriebsrat sieht das sehr kritisch. Wie wird die Arbeitszeit kontrolliert? Was ist zu Haus mit der Ergonomie des Arbeitsplatzes? Läuft es im Betrieb noch reibungslos, wenn alle kommen, wann es ihnen gefällt?

Auch Sabine und Michael erleben Kolleginnen und Kollegen, denen Ihr Smartphone schon fast am Ohr eingewachsen ist und die nachts und am Wochenende berufliche E-Mails bearbeiten. Das kann es natürlich auch nicht sein. Doch wie können betriebliche Regelungen und individuelle Wünsche nach Arbeitszeitsouveränität vereinbart werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Tagung.

Referenten sind u.a. Dr. Guido Janssen, Richter am Landesarbeitsgericht Hamm und Mike Schürig von der IG Metall Bezirksleitung NRW.

Anmeldungen ab sofort über die Geschäftsstelle oder Arbeit und Leben Bielefeld. Die Tagung ist ausgeschrieben nach §37.6 BetrVG und findet statt im Lenkwerk Bielefeld, Am Stadtholz 24-26, 33609 Bielefeld am Mittwoch, den 17. Mai von 9:00 Uhr bis ca. 17 Uhr.

Anmeldung